„Erzähl‘ mal was“ – „Frühling“ –

Eine abenteuerliche Geschichte von den Kindergartenkindern „weiter“erzählt.

Folgende Geschichte ist ein ganz besonderes Werk – ein Werk der Gemeinschaft. „Gemeinsam – das sind wir!“ – genau dieser Gedanke zeigt sich gleich in folgender Erzählung wieder.

Dieser märchenhafte Text wurde von den Kindern selbst überlegt und gestaltet.

Jedes Kind durfte sich aus einem kleinen Körbchen mit wunderschönen inspirierenden Frühlingshaften Gegenständen, einen für sich ganz besonderen, daraus aussuchen. Anhand eines kleinen Einstiegs, der kurz vorgelesen wurde, ging die Erlebnisreise los. Nacheinander durften die Kinder die Geschichte weiterführen, in dem ihr ausgesuchter „Schatz“ aus dem Körbchen miteinbezogen wurde. Wenn ein Kind mit seinem Erzählbeitrag fertig war, kam das nächste dran. Es setzte die Geschichte des vorhergehenden Kindes (mit dem letzten Satz ging es weiter) mit seinen Ideen und dem neuen Gegenstand fort…. So entstand eine ganz wunderbares Frühlingshaftes Abenteuer J. In unserem Körbchen gab es tolle Dinge zum Aussuchen….

 

*zauberhafte Blumen (MARLON)                                                  

*kleine kuschelige Feldmaus namens Mausi (LENNY)

*besonders frecher kleiner Fliegenpilz (MILA)                           

*ein dicker großer Zapfen (JOHANNA)

*ein gut duftender Zapfen (PAUL JÄGER)                             

* besonders leckere Himbeeren und   Brombeeren (MARIE    UND EMILIE)

*ein glitzernder Kristallstern (PAUL FRISCH)                            

*ein weißer Zauberschlüssel aus Holz (ELLA)

* der süßeste/sauerste grüne Apfel (LEO)                                                  

*ein uraltes großes Schneckenhaus (MORITZ)           

*ein gewellter Stab Holz (was der wohl alles kann?) (EMMA)

*gelbe zauberhafte Blümchen (FABIENNE)

*2 Rehe am Waldrand (was sie wohl alles gesehen / zu erzählen haben?) (MATTEO)

*Duftkräuter und Salatpflänzchen & weiße Wegsteine & *der magische Stein

So, genug erklärte J… jetzt darf die Geschichte starten …

„Spannender Zwergenfrühling bei Fridolin“

Es lebte einmal in einem kleinen friedlichen Wäldchen ein fröhlicher Zwerg namens Fridolin.

Schon viele hunderte Jahre lebte er hier, in einer gemütlichen Höhle. Ihr müsst wissen, Zwerge können steinalt werden. Fridolin sah niedlich aus. Er war nicht besonders groß, dafür aber einen langen zotteligen Bart, einen kugeligen Zwergenbauch und eine kleine Knubbelnase. Er lachte sehr gerne und seine Augen sahen freundlich aus. Ohne seine Zwergenmütze, ging er niemals aus dem Haus. Sie war aus rotem Filz genäht und hatte hübsche kleine grüne Pünktchen. Die Zipfelmütze war sein bestes Stück.

Er fühlte sich sehr wohl in seinem Haus. Es war behaglich und liebevoll eingerichtet und er hatte dort alles was man für ein wundervolles zufriedenes Zwergenleben so brauchte.

Er besaß ein traumhaft weiches Bettchen, in dem er gerne schlief und von seinen Abenteuern träumte. Zwergenabenteuer sind doch einfach spannend. Vielleicht hat ihr auch schon mal ein solches Abenteuer erlebt?

Der Zwerg besaß auch eine große Wohnstube mit einem bequemen Blättersofa. Auf dem saß er gern abends bei Kerzenschein und las in seinen Büchern. Natürlich gab es in seiner Höhle die tollste Kochstelle an einem Feuerplätzchen. Denn Zwerge haben immer großen Hunger und lieben es zu kochen. Im Wald und auf der nahegelegenen Wiese an der Lichtung, gab es die würzigsten saftigsten Kräuter überhaupt. Ohne diese Kräuter schmeckte ihm sein Zwergenessen nicht mal halb so gut. Auch, wenn er mal krank war, konnten ihm die Kräuter oft helfen wieder gesund zu werden. Darum machte er sich jeden Tag mit seinem kleinen roten Wanderrucksäckchen auf Kräuter –und Beerensuche. Manchmal benötigte er aber auch Feuerholz oder Blätter für seinen Zwergentrunk.

Unterwegs in den herrlichen Wäldern und Wiesen war er eigentlich fast immer.

An diesem Morgen war es allerdings nicht wie sondt. Friedolin konnte es nicht glauben. Es war kein einziges Kräutlein mehr aufzufinden, das er jetzt gleich zum Kochen brauchte. Nichts. Aus seinem runden Bauch war schon mehrfach ein leises, aber immer lauter werdendes Knurren zu hören. Doch diesem Geheimnis wollte er auf den Grund gehe. Wo sind nur all die zauberhaften Kräuter hingekommen? Was ist mit ihnen passiert?

Mutig und entschlossen begab er sich auf den Weg in ein neues Zwergenabenteuer! Kommt, geht einfach mit! Wir werden gemeinsam bestimmt so einiges erleben …los geht’s……

NUN BEGINNT DER WEITERERZÄHLTE TEIL DER KINDER …

Fridolin kam durch einen Wald zu einem Platz mit weichem Moos. Er drehte sich um und sah eine wunderschöne Blume. Es war eine Zauberblume. Sie konnte dem Zwerg nun immer den richtigen Weg zeigen. In die Richtung, in der sie ihre Blüte drehte, musste er gehen. So könnte Fridolin seine Kräuter wieder finden. (Marlon)…

Fröhlich ging er weiter. Er freute sich auch ganz besonders über einen wunderschönen Zapfen, den er fand. Er roch so gut nach Harz. Er steckte ihn in seinen Rucksack und nahm ihn mit. Er sollte sein neues Kopfkissen sein im Zwergenhaus. (Paul J.)

Er machte sich auf den Weg. Dieser führte zu einem ganz großen Bach. Dort wollte er etwas trinken, denn er hatte Durst. Dabei fand er ein uraltes Schneckenhaus. Das Häuschen hatte auch Zauberkräfte. Es leuchtete ganz hell, wenn der kleine Zwerg den richtigen Weg gefunden hatte. (Moritz)

Plötzlich hörte er ein Knistern. Er sah in den Wald hinein und entdeckte zwei Rehe. Sie sahen auch ganz hungrig aus. Denn auch sie hatten keine Kräuter mehr gefunden. (Matteo)

Fridolin ging weiter. Er ging durch den Wald auf einem Steinweg. Huch, er stolperte über einen Stein. Als er auf den Boden fiel, entdeckte er einen weißen Schlüssel. Einen Zauberschlüssel. Er hatte schon von ihm gehört. Er soll Wünsche erfüllen können. Wie das funktioniert, musste er noch herausfinden. (Ella)

Er steckte den Schlüssel an seinen Zwergenhut, dass er ihn nicht verliert. Fridolin lief weiter. Da hörte er eine Stimme. „Komm doch, Zwerg! Ich weiß vielleicht wo deine Kräuter sind!“ Neugierig ging der Zwerg zu dem frechen Fliegenpilz der da am Wegrand stand. „Fliegenpilz bitte helf‘ mir! Wo sind die Kräuter geblieben?“ „Sie sind unter dem Gras versteckt“, sagte der Pilz, „du musst sie nur finden“. Er suchte und suchte. Aber hier konnte Fridolin sie nicht finden. (Mila)

Aber trotzdem hatte er ein bischen Glück. Da er einen großen Hunger hatte und sein Magen schon sehr laut knurrte, freute er sich als er ganz große Brombeeren fand. Sie schmeckten sehr süß, einfach lecker. (Emilie)

Doch der Zwerg war auch traurig .Er hatte immer noch keine Kräuter gefunden. Er setzte sich auf einen Ast im Apfelbaum und weinte. Da entdeckte er einen grünen kleinen Apfel. Er wollte ihn probieren. Doch Fridolin dachte: „Der ist bestimmt sauer!“. Da dopste der Apfel vom Baum auf die Wiese und rollte davon. (Leo)

Fridolin aß doch lieber die süßen Himbeeren, Brombeeren und auch Heidelbeeren. „Hmmmm, lecker“ (Marie)

Die leckeren Früchte entdeckte auch die kleine Maus. Sie hieß Mausi! Leise schlich sie an dem Zwerg vorbei und aß alle Beeren ganz schnell auf. „Danke, Zwerg“, rief sie. Doch das konnte er schon nicht mehr hören, da er weiter gegangen war. (Lenny)

Er lief in eine Höhle, die er entdeckte. Es war dunkel hier, aber es glitzerte überall. Fridolin fand einen Kristall, den er gerne mit nachhause nehmen würde. Er überlegte und entschied sich, ihn mitzunehmen, da er unbeschreibliche Kräfte besaß. (Paul F.)

Der Zwerg ging nun wieder hinaus aus der Höhle. Und zwar rückwärts, weil es ihm so gut gefiel. Plötzlich, plumps, fiel im etwas aus dem Kopf. Direkt auf seine Zwergenmütze. „Nanu? Das ist ja ein dicker großer Zapfen“, sagte er. (Johanna)

Er Spazierte aus dem Wald hinaus und kam auf eine Wiese. Dort entdeckte er kleine gelbe Blümchen. Könnten das auch Zauberblümchen sein. Sie hatte einen besonderen Duft. Der Zwerg schnupperte Zimtduft in seiner Nase. Das war ein gutes Zeichen, dachte er. Bald werde ich meine Pflänzchen wieder finden! (Fabienne)

Fröhlich lief er über die Wiese weiter. Hoppla, da stolperte er über etwas. Nanu was ist denn das? Ein Zauberstab aus einem welligen Holz. Er nahm den Zauberstab vorsichtig und gespannt in seine Hand (Emma)

und …….

Na? Habt ihr eine Idee wie dieses Zwergenabenteuer enden könnte? Wird Fridolin seine geliebten Kräuter wieder finden? Was könnte passiert sein?

Ihr könnt Euch ein ganz spannendes Ende der Geschichte überlegen und zum Beispiel mit Euren Eltern, Großeltern oder Freunden … gemeinsam dieses Abenteuer fertig erzählen. J VIEL FREUDE DABEI J

„Spannender Zwergenfrühling bei Fridolin“

„Spannender Zwergenfrühling bei Fridolin“

„Spannender Zwergenfrühling bei Fridolin“

„Spannender Zwergenfrühling bei Fridolin“

„Spannender Zwergenfrühling bei Fridolin“